KHMAI - Faire Recycling Taschen

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Archiv für den Monat: März 2015

  • die Sommerzeit lässt uns eine Stunde näher an Kambodscha rücken

    Die Tempelanlagen von Angkor strahlen zu jeder Zeit des Jahres Hochsommerlichkeit aus. (hier die Außenanlagen vom Angkortempel  Takeo) Bis bei uns Sommerzeit tatsächlich Sommer bedeutet, müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Die Tempelanlagen von Angkor strahlen zu jeder Zeit des Jahres Hochsommerlichkeit aus. (hier die Außenanlagen vom Angkortempel Takeo) Bis bei uns Sommerzeit tatsächlich Sommer bedeutet, müssen wir uns noch ein wenig gedulden.

    Heute Nacht wurden unsere Uhren um eine Stunde vorgestellt.

    Was uns eine Runde Schlaf raubt und abends längeres Licht beschert, ist in Kambodscha nicht üblich. In einem Land so nah am Äquator mit quasi durchgängigem Sommer macht die Idee der Sommerzeit auch keinerlei Sinn.

    Nun sind wir nicht mehr 6 Stunden hinter Kambodscha, sondern nur noch 5 Stunden entfernt.

    Herzlichst, Euer KHMAI Team.

  • Bauboom in Kambodscha sorgt für leichten Anstieg in der Entlohnung

     

    Selbst auf dem Pagodengelände im Heimatdorf meines Vaters wird kräftig und kontinuierlich gebaut. Zement trocknet praktischerweise auch sehr schnell unter der kambodschanischen Sonne. Selbst auf dem Pagodengelände im Heimatdorf meines Vaters wird kräftig und kontinuierlich gebaut. Zement trocknet praktischerweise auch sehr schnell unter der kambodschanischen Sonne.
    Die Mehrzahl der geschätzten 160.000 Bauarbeiter in Kambodscha sind ungeschulte Tagelöhner. Die Mehrzahl der geschätzten 160.000 Bauarbeiter in Kambodscha sind ungeschulte Tagelöhner.
    Zementsäcke und Baustellen prägen das Straßenbild. Zementsäcke und Baustellen prägen das Straßenbild.

    Heute gibt es einen interessanten Artikel über die Baubranche in der Phnom Penh Post, die größte englischsprachige Tageszeitung in der kambodschanischen Hauptstadt.

    Die enorm wachsende Baubranche ist mit ca 8% des Bruttoinlandprodukts fast genauso allgegenwärtig, wie die Textilproduktionen mit ihren 10%. Wer von euch schon einmal in Kambodscha war, weiß, dass man neben Motos, Kindergeschrei, Hochzeitsmusik und über Lautsprecher übertragene Gebete immer auch schwer arbeitende Bauarbeiter und ihre Hämmer / Bohrer und großen Maschinen hört. Überall im ganzen Land wird abgerissen, gebaut, erneuert und saniert.

    Die dafür benötigten ca 160.000 Bauarbeiter in Kambodscha sind zumeist ungeschulte Tagelöhner, die mit unter 6$ pro Tag für ihre schwere körperliche Arbeit in der subtropischen Hitze entlohnt werden. Geschulte Fachkräfte verdienen ca 8$ pro Tag. Diese Zahlen sind aktuell, nachdem zwischen August 2013 und August 2014 (einem ANZ Report zufolge) die Löhne um 30 % angestiegen sind.

    Was für uns unvorstellbare Löhne sind, ist im Vergleich mit den pausenarmen Akkordarbeiten in der Textilbranche immer noch gut bezahlt:

    Hier verdienen die meist weiblichen Arbeiter - wenn sie in den großen Fabriken arbeiten und den seit 01.01. 2015 gebotenen Mindestlohn von 128$ bekommen - nur ca 5,30$ pro Tag (das entspricht ca 4,80€ pro Tag - mit unseren 8,50€ pro Stunde wahrlich nicht zu vergleichen.)

    Die kambodschanische Regierung schätzt, dass in den nächsten 4 Jahre der Bausektor jeweils um weitere 10% wachsen wird. Wir hoffen für all die Arbeiter, dass ihre Löhne ebenfalls weiter steigen.

    Für KHMAI bedeutet das aber auch ganz sicher: die Versorgung mit neuen Zementsäcken wird so schnell nicht abbrechen.

    Wer mehr zu dem Thema lesen möchte:

    http://www.phnompenhpost.com/phnom-penhs-skyline-rises-so-do-workers-wages

     

    Herzlichst, Euer KHMAI Team.

  • endlich Frühling!

    Frühlingsanfang - die Bienen sind verwirrt. Alles so schön bunt hier! Frühlingsanfang - die Bienen sind verwirrt. Alles so schön bunt hier!

    lange haben wir darauf gewartet…

    und nun ist es endlich soweit: das graue Hamburger Winterwetter verabschiedet sich und die schönsten bunten Farbkontraste nehmen das Erscheinungsbild der Stadt in die Hand.

    Nun passt die Umgebung noch besser zu unseren farbenfrohen und bunten Taschen! Wir wünschen euch einen großartigen Frühling!

     

    Herzlichst, Euer KHMAI Team.

  • Unser KHMAI Patenkind / Weltglückstag

     

    Unser Patenkind Heath mit Familie, Freunden und KHMAI Gründerin Viry beim letzten Besuch 2014. Unser Patenkind Heath mit Familie, Freunden und KHMAI Gründerin Viry beim letzten Besuch 2014.

    KHMAI feiert den Weltglückstag!!

    Letztes Jahr waren wir heute bei unserem Patenkind in der Kambodschanischen Provinz Siem Reap. Heath, mittlerweile schon 16 und älteste von 7 Geschwistern, wird über das global arbeitende Hilfswerk plan.de betreut. Ihre Familie bekommt durchgängig Unterstützung, damit alle Kinder in die Schule bzw in den Kindergarten gehen können. Außerdem wird das Dorf mit medizinischer Grundversorgung, Frischwasser Brunnen und diversen Lehrkursen über mögliche wirtschaftliche Verbesserungen versorgt.

    Wir haben Heath bereits 4 mal besucht und ihre Familie ist uns sehr ans Herz gewachsen. Es ist großartig zu sehen, dass sich auch in ihrem Alltag das Leben langsam aber stetig verbessert.

    Dank eurer Unterstützung für den fairen Handel zaubern wir den vielen Familien und Kindern  unserer Artisans - nicht nur unserem “eigenen” Patenkind - in Kambodscha ein Lächeln ins Gesicht!

    Herzlichst, Euer KHMAI Team.

  • Welttag der Invaliden

    Unsere Partner stellen ihre Artisans allein auf Grund ihrer Fähigkeiten und ungeachtet körperlicher Beeinträchtigungen ein. So geben sie auch zahlreichen Invaliden eine feste Arbeitsstelle, Planungssicherheit und angemessene Entlohnung. Unsere Partner stellen ihre Artisans allein auf Grund ihrer Fähigkeiten und ungeachtet körperlicher Beeinträchtigungen ein. So geben sie auch zahlreichen Invaliden eine feste Arbeitsstelle, Planungssicherheit und angemessene Entlohnung.

    Heute ist von der UNO ausgerufener Welttag der Invaliden - in Kambodscha ein immer wieder tagaktuelles Thema da zahlreiche Landstriche (abseits der Touristenregionen) teils immer noch mit Minen und Blindgängern verseucht sind.

    Wir sind froh, dass beide unsere Partner in Phnom Penh sowohl Invaliden als auch Menschen mit (anderen) Behinderungen ausbilden und mit langfristigen Arbeitsstellen fair bezahlen. Jeder Arbeitsplatz zählt und wir sind sehr glücklich solch engagierte Partner gefunden zu haben, die unsere idealistischen Grundsätze teilen und danach handeln.

    Herzlichst, Euer KHMAI Team.

  • Glückwunsch unserem Cousin, der einige unserer Herstellerbilder fotografiert hat

    Mein Cousin Sovanna Kem aus Phnom Penh, hier bei einer wohlverdienten Pause in der Tempelanlage Angkor Thom. Mein Cousin Sovanna Kem aus Phnom Penh, hier bei einer wohlverdienten Pause in der Tempelanlage Angkor Thom.

    Unseren Online Shop schmücken und gestalten viele farbenfrohe Fotos aus Kambodscha.

    Einen Großteil davon - auch alle Produktbilder - haben wir selbst gemacht. Dadurch wollen wir unsere externen Kosten so klein wir möglich halten, damit umso mehr Geld nach Kambodscha und in den fairen Handel fließen kann.

    Einige strahlende Bilder von unseren Fair Trade Partnern in Phnom Penh kommen jedoch von meinem Cousin Sovanna Kem. Er hat für uns eine Ausnahme gemacht und Motive jenseits der Sportwelt vor die Linse gelassen und außerdem heute Geburtstag!

    Wir gratulieren und freuen uns solch tatkräftige Unterstützung in der Familie vor Ort zu haben.

    Wenn ihr mehr von Sovanna’s Bildern sehen möchtet, habt ihr hier die Gelegenheit dazu: https://www.facebook.com/sovannakem/photos_albums

    Herzlichst, Euer KHMAI Team.

  • Zero Discrimination Day

    Ein Artisan mit Behinderung in den Werkstätten unseres Fair Trade Partners Watthan auf dem buddhistischen Wat Than Pagodengelände mitten in Phnom Penh. Ein Artisan mit Behinderung in den Werkstätten unseres Fair Trade Partners Watthan auf dem buddhistischen Wat Than Pagodengelände mitten in Phnom Penh.

    Zum heutigen Gedenktag möchten wir gern unser aller Bewusstsein auf das Thema Diskriminierung lenken. Eine Angelegenheit, die mir selbst besonders in meinen jungen Jahren (in Sachsen) durchaus kontinuierlich begegnet ist.

    Diskriminierung bedeutet, dass man jemanden aus verschiedenen Gründen herabsetzt / benachteiligt bzw zurücksetzt. Der Diskriminierende grenzt sich hierbei von dem Betroffenen ab.

    Sei es auf Grund von Abstammung / Hautfarbe / oder nationaler Herkunft, sozialer Herkunft, Sprache oder Alter. Aber auch das Geschlecht, die Religionszugehörigkeit, politische Überzeugungen, sexuelle Orientierung, körperliche bzw geistige Fähigkeiten und das körperliche Erscheinungsbild im Allgemeinen dienen oft als Basis unzulässiger Ausgrenzungen.

    In der EU gab es 2007 und 2008 zwei große Studien zu dem Thema: das EU Barometer. In diesen groß angelegten Umfragen versuchte man herauszufinden, inwieweit die Befragten der verschiedenen Mitgliedsstaaten selbst Erfahrungen mit Diskriminierung haben bzw. ob sie unter verschiedenen Umständen Diskriminierung bestimmter Personengruppen legitim fanden.

    In allen Ländern lehnte auch die Mehrheit von über 80 Prozent Diskriminierung in jedem Fall ab. Lediglich in den deutschsprachigen Ländern war diese Mehrheit zum Teil weit unter diesen 80 Prozent angesiedelt (Österreich 78 %, Deutschland/Ost 71 %, Deutschland/West 68 %). Außerdem zeigte sich, dass die Einstellungen zu Diskriminierungen der jeweiligen Gruppen korrelierten d. h. wenn jemand z. B. eine Diskriminierung auf Grund des Alters zulässig fand, machte er dies auch auf Grund z. B. des Geschlechts.

    Besondes schwierig ist es, hier ehrliche Antworten zu erhalten, da die Befragten oft dazu neigten, sozial erwünschte Antworten zu geben. Dafür gab es die sogenannten Wohlfühlfragen - z.B. “Was empfinden sie bei dem Gedanken an einen Nachbarn (mit Eigenschaft x)?”

    Hierbei zeigte sich, dass immerhin noch knapp 9 von 10 mit einem Behinderten Nachbarn keinerlei Probleme zu haben scheinen. Die Aversionen gegen Personen fremder Herkunft oder nicht-heterosexueller Orientierung jedoch deutlich verbreiteter sind, als zunächst angegeben.

    Den traurigsten Wert bekam die mögliche Nachbarschaft aus der Minderheitengruppe Sinti & Roma - die immerhin größte Minderheit Europas mit 10-12 Millionen Angehörigen auf dem ganzen Kontinent. Nur 60 % der Befragten gaben hier vor keinerlei Bedenken zu haben.

    In anderen Umfragen in Deutschland gaben zum Beispiel 2 von 3 Frauen an, dass sie ein behindertes Kind annehmen würden (so sie denn schwanger sind). Gleichzeitig liegt die Abbruchrate nach der Diagnose Down Syndrom in Deutschland bei derzeit 95%.

    Es ist also noch ein weiter Weg in die Diskriminierungs-freie Gesellschaft, aber auch ein denkwürdiges Zeichen, wie ehrlich die Menschen wirklich zu sich selbst sind.

    Dass auch Kambodscha noch einen langen Weg in ein Miteinander ohne Diskriminierung vor sich hat, ist leider im Alltag recht deutlich zu sehen. Hier gibt es klare Hierarchien nicht nur bei Alter, Geschlecht und sozialer Herkunft, sondern auch innerhalb von  Berufsgruppen und bei körperlichen Gebrechen.

    Umso wichtiger ist es, dass unsere Fair Trade Partner ihre Artisans und Kreativen nach ihren Fähigkeiten einstellen -  unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderungen oder Krankheiten. Sie haben dadurch eine Art Vorbildwirkung auf andere Handwerksbetriebe in ihrem Umfeld. Auch das unterstützt Du mit jedem Einkauf bei KHMAI.

    Herzlichst, Euer KHMAI Team.

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